Hamburg Lifte | Überleitung von Pflegestufen zu Pflegegraden
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Pflegegrad zu Pflegestufe

Überleitung von Pflegestufen zu Pflegegraden

Was bei der Überleitung zu beachten ist

  • Wie verläuft der Übergang vom alten zum neuen Begutachtungssystem?

Die Personen, die bereits eine Pflegestufe haben, müssen keinen neuen Antrag, oder ähnliches, stellen. Zum Jahresende teilen die Pflegekassen jedem Pflegebedürftigen schriftlich seinen neuen Pflegegrad mit und stellen die Leistungen auch weiterhin unaufgefordert zur Verfügung. Die Umstellung erfolgt automatisch.

  • Müssen sich Menschen, die bereits eine Pflegestufe haben, einer weiteren Begutachtung unterziehen?

Nein, das ist nicht notwendig. Der neue Pflegegrad wird, von den Pflegekassen, anhand der bisherigen Pflegestufe berechnet. Die Pflegestufe I wird in den Pflegegrad 2 übergeleitet bzw. eingeteilt. Wer Pflegestufe II hat, erhält Pflegegrad 3, und wer Pflegestufe III hat, zukünftig Pflegegrad 4. Kommt eine eingeschränkte Alltagskompetenz hinzu, wird der Betroffene um je einen Pflegegrad höher eingestuft. Menschen mit der sogenannten Pflegestufe 0 und eingeschränkter Alltagskompetenz erhalten Pflegegrad 2. Ein Pflegebedürftiger mit Pflegestufe III und einer Demenzerkrankung bekommt Pflegegrad 5.

  • Müssen Inhaber einer Pflegestufe befürchten, schlechter gestellt zu werden?

Nein, für alle Pflegebedürftigen gilt ein Bestandsschutz. Wer bereits eine Pflegestufe hat und 2017 einen Antrag auf Höherstufung stellt, kann bei einer Ablehnung nicht heruntergestuft werden. Ausnahme: Der Betroffene ist überhaupt nicht mehr pflegebedürftig.

  • Wie wirkt sich das Pflegestärkungsgesetz II auf die Berechnung der Eigenleistung im Pflegeheim aus?

Ab 2017 gilt für die Pflegegrade 2 bis 5 ein einheitlicher Eigenanteil. Dieser wird für das jeweilige Pflegeheim festgelegt.

  • Welche Neuerungen bringt das Pflegestärkungsgesetz II für pflegende Angehörige?

Mit Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs werden die Ansprüche auf Rentenversicherungsbeiträge neu berechnet. Entscheidend ist dabei neben dem Pflegegrad die Art der Pflegeleistungen. Außerdem haben Angehörige künftig einen eigenen Anspruch auf Pflegeberatung. Zusätzlich bezahlt die Pflegeversicherung auch Beiträge für die Arbeitslosenversicherung.

Pflege

2017 werden neue Pflegeregelungen wirksam

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II werden Menschen mit demenziellen Erkrankungen ab 2017 stärker berücksichtigt. Die bisherigen Pflegestufen werden durch Pflegegrade abgelöst. Entscheidend bei der Beurteilung von Pflegebedürftigkeit ist, inwieweit der Betroffene in der Lage ist, seinen Alltag selbstständig zu meistern. | weiter

Wer pflegebedürftig ist, kann unter Umständen einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Damit hat er Anspruch auf finanzielle und andere Vergünstigungen.

Zuständig für den Antrag ist das jeweilige Versorgungsamt beziehungsweise Landratsamt. Den Grad der Behinderung (GdB) stellen ärztliche Gutachter fest. Dieses Verfahren hat nichts mit der Begutachtung durch den MDK für die Anerkennung einer Pflegestufe zu tun. Der Sozialverband VdK unterstützt seine Mitglieder bei der Antragstellung

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